Die Gemeinden stehen an erster Stelle: Unsere Entscheidung, Geheimhaltungsvereinbarungen mit den Kommunalverwaltungen zu beenden

Im Januar stellte Microsoft seinen „Community-First AI Infrastructure Plan“ vor, in dem wir unsere Verpflichtungen gegenüber den Gemeinden darlegten, in denen wir Rechenzentren betreiben oder betreiben wollen. Im Rahmen dieser Ankündigung forderten wir ein höheres Maß an lokaler Transparenz.
Heute geben wir bekannt, dass Microsoft beschlossen hat, die Verwendung von Geheimhaltungsvereinbarungen (NDAs) mit lokalen Behörden einzustellen – als nächsten Schritt in unserem Bestreben, für Transparenz zu sorgen. Wir sind bestrebt, Informationen über unsere Rechenzentrumspläne so offen wie möglich zu teilen, während wir weiterhin daran arbeiten, das Vertrauen der Gemeinden weltweit, in denen wir tätig sind, zu stärken.
Weitere Informationen zu den neuen Richtlinien von Microsoft bezüglich Geheimhaltungsvereinbarungen mit Kommunalverwaltungen finden Sie weiter unten.
Warum hat Microsoft überhaupt Vertraulichkeitsvereinbarungen mit lokalen Behörden angestrebt, und warum ändern Sie nun Ihre Haltung?
Microsoft hat in der Anfangsphase der Entwicklung von Rechenzentren gelegentlich Geheimhaltungsvereinbarungen (NDAs) eingesetzt, um sensible geschäftliche Informationen zu schützen, frühzeitige Sicherheitsaspekte zu berücksichtigen und sicherzustellen, dass wir die lokalen behördlichen Vorschriften und Genehmigungsverfahren einhalten können. Es ist branchenüblich, Vertraulichkeitsvereinbarungen zu verlangen, um frühe Informationen über Entwicklungsvorhaben zu schützen. Wir haben jedoch entschieden, dass Transparenz gegenüber den Gemeinden, in denen wir tätig sind oder tätig werden wollen, oberste Priorität hat. Bei dieser Neuausrichtung geht es darum, das Vertrauen der Öffentlichkeit zu stärken, einen besseren Dialog zu ermöglichen und sicherzustellen, dass unser Wachstum mit einem sinnvollen Engagement einhergeht.
Hat Microsoft alle bestehenden Vertraulichkeitsvereinbarungen mit lokalen Behörden gekündigt?
Microsoft ist dabei, alle weltweit geltenden Vertraulichkeitsvereinbarungen zu ermitteln und sich mit den jeweiligen lokalen Behörden in Verbindung zu setzen, um deren Aufhebung zu koordinieren.
Bedeutet das, dass Microsoft vertrauliche Geschäftsinformationen nicht mehr schützen wird?
Unter bestimmten, begrenzten Umständen können wir vertrauliche Geschäftsgeheimnisse oder wettbewerbsrelevante Informationen über unsere Rechenzentren an lokale Behörden weitergeben. Beispielsweise können wir verpflichtet sein, detaillierte Spezifikationen zum Design unserer Rechenzentren und zu den Sicherheitskontrollen für Baugenehmigungen vorzulegen. In solchen Fällen und soweit gesetzlich zulässig, werden wir dennoch versuchen, diese Informationen vor einer Offenlegung zu schützen, um unsere geschäftlichen Interessen zu wahren.
Wird Microsoft in der Lage sein, von Anfang an alle Einzelheiten zu einem Projekt bekannt zu geben?
Sie können davon ausgehen, dass wir die Entwicklung in den USA im Einklang mit unserem „Community-First“-Plan für KI-Infrastruktur und unter Einhaltung aller geltenden Gesetze vorantreiben werden. Der Entwicklungsprozess von Microsoft verläuft in Phasen, genau wie bei jedem anderen gewerblichen Immobilienprojekt. Die erste Phase besteht im Erwerb von Grundstücken, die für den Bau von Rechenzentren geeignet sind; anschließend folgen die Planung, die Geländegestaltung und schließlich der Hochbau. Wir arbeiten oft eng mit den lokalen Behörden zusammen, um unsere Entwürfe so zu gestalten, dass sie den lokalen Anforderungen und Prioritäten entsprechen. Aufgrund dieser Abstimmung und des schrittweisen Charakters unserer Entwicklung liegen uns möglicherweise nicht von Anfang an alle Entwicklungsdetails vor, aber wir bemühen uns, Informationen transparent weiterzugeben, sobald sie verfügbar sind.
Gilt die Kündigung der Vertraulichkeitsvereinbarung rückwirkend?
Wir kündigen bestehende Geheimhaltungsvereinbarungen, um künftig mehr Transparenz zu gewährleisten. Sollten Kommunalverwaltungen Fragen zu bestehenden Unterlagen haben, werden wir diese von Fall zu Fall klären.
Bei Fragen zur Öffentlichkeitsarbeit wenden Sie sich bitte an Microsoft Media Relations.
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